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Hüftschmerzen

Entstehung von Hüftschmerzen

Im Bereich der Hüfte treffen Oberschenkel und Becken aufeinander. Hier befindet sich das Hüftgelenk, wo der Oberschenkelknochen in der Gelenkpfanne liegt. Schmerzen im Hüftgelenk können verschiedene Ursachen haben.

Ursache

Hüftgelenkschmerzen (med. „Coxalgie“ bezeichnet) sind vielseitig in ihrem Erscheinungsbild, weshalb die Symptome für die Betroffenen oft schwer zuordenbar sind. Die Beschwerden können einseitig oder beidseitig auftreten. Oft verspürt man den Schmerz zwischen dem oberen Beckenschaufelrand zur Wirbelsäule und dem Steißbein hinziehend. Patienten klagen auch oft über Schmerzen in der Leiste. Nicht selten strahlt der Schmerz aus der Hüfte ins Gesäß und in die Oberschenkel hinab aus. Die Coxalgie zählt zu den am häufigsten auftretenden Gelenkschmerzen. Hüftschmerzen durch Verletzung bei Sturz oder Unfall treten akut auf und werden durch Zerrung oder Riss der Hüftmuskulatur, Weichteilschäden, Oberschenkelhalsfraktur oder Riss des Hüftkopfbandes hervorgerufen.
Werden hierbei Nerven geschädigt oder eingeklemmt, kann der Schmerz chronisch werden. Nur etwa 2% der Schmerzen werden aus dem Bauchraum projeziert. Ursache ist eine Schwächung der Bauchwand. Hier spricht man von einem klassischen Leistenbruch, von dem in der Regel Sportler durch Überbelastung betroffen sind. Weitere Ursachen für chronische Hüftschmerzen können Arthrose (Gelenkverschleiß, hier: Hüftarthrose), Entzündungen des Hüftgelenks oder der Schleimbeutel sein, die durch virale oder bakterielle Infekte hervorgerufen werden können. Bei Erkrankungen wie einer Hüftarthrose kann der Patient selbst durch leichte Bewegung aktiv werden. Bewegung fördert die Durchblutung und die Beweglichkeit der Gelenke. Gleichzeit ist darauf zu achten, dass Verspannungen der Muskulatur des Hüftgelenks vermieden werden.
Auch Verspannungen im Bereich des Hals (Atlas) können eine Ursache für Hüftschmerzen darstellen. Begleitend können hier noch Beschwerden wie Schwindel auftreten.

Auswirkungen von Hüftschmerzen

Die Symptome bei Schmerzen im Bereich der Hüfte sind häufig schwer zu zuordnen.

Bei Hüftschmerzen versuchen Betroffene oft das Gewicht von der schmerzenden Hüfte zu nehmen. Dies führt charakteristisch zu einem marionettenhaften Gangbild. Wenn die Schmerzen auch im Ruhezustand auftreten, leiden Patienten unter Schlaflosigkeit und am morgen unter Morgensteifheit. Für Patienten mit Belastungsschmerz ist langes stehen oder gehen nicht mehr möglich. Schmerzen im Bein beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Da die Ursachen zusammengefasst von der Hüftbeugemuskulatur (M. iliopsoas), ausgehen oder diese bei anderen Ursachen in Mitleidenschaft gezogen werden, kann der Patient mit sensomotorischen Übungen selbst Abhilfe schaffen. Leidet der Patient über einen längeren Zeitraum unter Hüftschmerzen kann dies eine chronische Verspannung des Iliopsoas zur Folge haben.

Anwendung von Flexo-Mag®

Der Flexo-Mag® ist ein Therapiegerät, welches zur Behandlung von Schmerzen, ausgelöst von verspannter und schwer zu erreichender Muskulatur in genau diesen Bereichen, entwickelt wurde. Durch die Entspannung der Hüftbeugemuskulatur wird der Druck ins Hüftgelenk vermindert. Die Ansatzpunkte der Behandlung sind der Psoas, der am Knochen des Beckens entlang ertastbar ist. Das Aufrichten der Hüfte bei Übungen mit Hilfe des Flexo-Mag® führt ebenfalls zu einer stabileren Hüftbeweglichkeit und einer Wiederherstellung der muskulären Dysbalancen. Die Hüfte öffnet sich und man fühlt sich leichter und freier. Der Flexo-Mag® kann unterstützend bei sensomotorischen Übungen angewandt werden und erleichtert die Durchführung für den ohnehin schon geschundenen Patienten ungemein.

 

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