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Becken (Pelvis) – Das Zusammenspiel zwischen Knochen und Muskeln

Definition: Becken

Das Becken beschreibt den Körperbereich zwischen dem Bauch und den Beinen. Zusammen mit dem Steißbein, Kreuzbein und den beiden Hüftknochen dient das Becken als knöcherne Verbindung zwischen Ober- und Unterkörper als Stabilisator und unterstützt die aufrechte Haltung. Die Hüftknochen setzen sich aus dem Darmbein, Sitzbein und Schambein zusammen. Neben dem knöchernen Aspekt ist auch der muskuläre von zentraler Bedeutung:
Am Hüftknochen entlang befindet sich der Iliacus (Darmbeinmuskel). Dieser vereint sich mit dem Psoas minor (kleiner Lendenmuskel) und dem Psoas major (großer Lendenmuskel) zum Iliopsoas und setzt am kleinen Rollhügel ( Trohanter minor) des Oberschenkelknochens an. Seine elementaren Aufgaben wie die Beugung und Drehung von Hüfte und Wirbelsäule zeigen seine enorme Wichtigkeit.

Entstehung von Schmerzen im Becken

Treten in diesem Bereich Schmerzen auf, wird von Beckenschmerzen gesprochen. Dadurch, dass die Schmerzen im Bereich des Beckens auch bspw. ins Gesäß oder die Beine ausstrahlen können, klagen Betroffene über Schmerzen im Bereich des unteren Rückens oder teils Bauch und Oberschenkel. So ist die Lokalisierung nicht immer einfach. Deswegen fallen in dem Zusammenhang oft die Begriffe Bauchschmerzen oder Hüftschmerzen. Bei der Namensvergabe ist die Behandlung nicht einfach. Wohingegen Bauchschmerzen eher aus den inneren Organen rühren, stammen Beckenschmerzen eher aus dem knöchernen Beckengürtel.

Worin liegt die Ursache bei Beckenschmerzen?

Häufig liegt die Ursache bei Verletzungen wie zum Beispiel Prellungen oder Beckenbruch. Jedoch kann die Ursache auch durch eine (langjährige) Fehlhaltung begründet sein, oder aufgrund von Osteoporose herrühren. Auch ein ausgeprägter Beckenschiefstand kann ebenfalls zu Schmerzen im Becken führen. Der Beckenschiefstand kann später dann zu weiteren Begleiterscheinungen führen, wie Beschwerden im Nacken- und Kopfbereich. Ausstrahlende Rückenschmerzen können ebenso einen Grund darstellen.
Fehlhaltungen, Beckenschiefstand sowie Rückenschmerzen können wiederum Ihre Ursache in einer verspannten Psoas-Muskulatur finden. Wenn der Psoas nun unter Spannung gerät, kann er oben beschriebene elementare Aufgaben nicht mehr exakt ausführen. Es kommt zu Schmerzen. Daher ist es grundlegend auf eine entspannte Psoas-Muskulatur zu achten.

Wie Sie Ihren Psoas entspannen können?

Viele legen Wert auf Bewegung. Beckenbodengymnastik ist hierbei ein wichtiger nicht zu unterschätzender Faktor. Auch sind leichte sportliche Aktivitäten wie schwimmen sinnvoll.
Begleitend können Sie mit Flexo-Mag® Ihren Psoas selbstständig entspannen, so dass Sie im Becken lockerer werden. Zug lässt nach und Ihr Becken kann sich wieder entspannt richtig positionieren. Die entstandenen Schmerzen lassen sukzessive nach.

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